Gesichtsöle gehören mittlerweile zu den meistdiskutierten Produkten in der Beauty-Welt – und das aus gutem Grund! Wenn man das richtige Öl auswählt und es korrekt anwendet, können sie eine echte Bereicherung für die Hautpflegeroutine sein.
Trotzdem hält sich hartnäckig das Vorurteil, Öle würden die Poren verstopfen und Unreinheiten verursachen. Räumen wir mit diesem Mythos auf: Gesichtsöle sind nicht nur unbedenklich für die Haut, sie können sogar ausgesprochen wohltuend sein.
Warum Gesichtsöle so gut für die Haut sind
Pflanzenöle – die Basis der meisten Gesichtsöle – ähneln in ihrer Zusammensetzung dem hauteigenen Sebum, das unsere Haut auf natürliche Weise produziert. Genau deshalb werden sie besonders gut aufgenommen und wirken oft effektiver als viele andere Pflegewirkstoffe. Sie spenden Nährstoffe und Feuchtigkeit auf eine Art und Weise, die andere Inhaltsstoffe oft nicht erreichen.
Feuchtigkeit vs. Pflege: Kann ein einziges Produkt beides leisten?
Auf unseren Instagram- und Facebook-Kanälen haben wir bereits über den Unterschied zwischen Feuchtigkeitsversorgung und Pflege gesprochen – und darüber, wie sich beides mit nur einem einzigen Produkt erreichen lässt: dem Gesichtsöl!
Dass Gesichtsöle die Haut nähren, ist allgemein bekannt. Aber wie können sie gleichzeitig auch Feuchtigkeit spenden?
Das Geheimnis liegt in der Anwendung!
So wendest du Gesichtsöl richtig an
Um die volle Wirkung eines Gesichtsöls zu entfalten, solltest du es auf gereinigte, leicht feuchte Haut auftragen. Denn Gesichtsöle versiegeln Feuchtigkeit. Trägst du das Öl auf noch leicht feuchte Haut auf, wird das Wasser eingeschlossen, während die Fettsäuren und Vitamine des Öls deine Haut pflegen.
Wie viel Gesichtsöl solltest du verwenden?
Die richtige Menge hängt von deinem Hauttyp ab:
- Ölige Haut: 1 Tropfen
- Normale Haut: 2 Tropfen
- Trockene Haut: 3 Tropfen
Bei Ölen gilt: Weniger ist meistens mehr!
So findest du das richtige Gesichtsöl für deinen Hauttyp
Du suchst das perfekte Gesichtsöl für deine Haut? Hier kommt unser Überblick über die besten Öle für die verschiedenen Hauttypen:
Ölige und zu Unreinheiten neigende Haut:
Bei öliger oder zu Unreinheiten neigender Haut solltest du auf Gesichtsöle mit einem hohen Anteil an Linolsäure setzen. Studien zeigen, dass Menschen mit Akne häufig einen niedrigeren Linolsäure-Gehalt in der Haut aufweisen, was verstopfte Poren und Pickel begünstigen kann. Diese Öle sind besonders reich an Linolsäure:
- Haselnussöl
- Schwarzkümmelöl
- Traubenkernöl
Unsere Produktempfehlungen:
Normale Haut:
Für ausgewogene Haut, die weder zu ölig noch zu trocken ist, eignen sich diese Öle. Sie pflegen angenehm, ohne zu reichhaltig zu sein:
- Aprikosenkernöl
- Weizenkeimöl
- Granatapfelkernöl
Unsere Produktempfehlungen:
Trockene und reife Haut:
Bei trockener oder reifer Haut empfehlen sich besonders nährstoffreiche Öle mit einem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren. Sie spenden intensive Feuchtigkeit und wirken Zeichen der Hautalterung entgegen:
- Avocadoöl
- Macadamiaöl
- Weizenkeimöl
- Arganöl
Unsere Produktempfehlungen:
Bonus: Empfohlene Gesichtsöle nach Hauttyp im Überblick
Hier eine kompakte Übersicht zum schnellen Nachschlagen:
- Ölige und zu Unreinheiten neigende Haut: Haselnussöl, Schwarzkümmelöl, Traubenkernöl
- Normale Haut: Aprikosenkernöl, Weizenkeimöl, Granatapfelkernöl
- Trockene und reife Haut: Avocadoöl, Macadamiaöl, Weizenkeimöl, Arganöl
Wenn du das richtige Gesichtsöl für deinen Hauttyp wählst und es korrekt anwendest, kannst du dich auf gut hydrierte, gepflegte und gesund aussehende Haut freuen. Warum also Gesichtsöle nicht einfach mal in deine Pflegeroutine integrieren? Deine Haut wird es dir danken!
