Gesichtsöle vs. Gesichtscremes – was ist besser?

Face Oils vs Face Creams – Which Are Better?

Wir sagen es dir ganz direkt: Öle sind nicht nur besser für deine Haut – sie haben auch die Kraft, sie im Handumdrehen von matt zu strahlend zu verwandeln! Sprechen wir darüber, warum Öle für dein Gesicht so einen großen Unterschied machen.

1. Gesichtscremes

Unsere Haut besteht aus drei Schichten:

- der Epidermis (die äußerste Schicht)

- der Dermis (die Schicht darunter)

- und der Subkutis (die unter der Dermis liegt)

Die Sache ist die: Die meisten Cremes dringen nicht über die Epidermis hinaus, die – einfach gesagt – aus abgestorbenen Zellen, Lipiden und Wasser besteht. Mit anderen Worten: Wenn du eine Creme mit Kollagen oder einem anderen edlen Inhaltsstoff aufträgst, bringt sie den Hautzellen, die ohnehin bald abgestoßen werden, kaum etwas (wenn überhaupt). Ganz zu schweigen davon, dass die meisten Cremes zu bis zu 80 % aus Wasser bestehen (frei verfügbar aus dem Wasserhahn), dazu aus Füllstoffen und Konservierungsstoffen, die für das Aussehen und Gefühl deiner Haut nur eine sehr geringe Rolle spielen.

Warum greifen Menschen dann eher zu Cremes als zu Ölen?

Wie bei jedem Kosmetikprodukt beurteilen wir (Verbraucher*innen) sie nicht nur nach ihrer Wirkung, sondern auch danach, wie sie sich auf der Haut anfühlen. Cremes ziehen tendenziell etwas schneller ein und hinterlassen ein seidiges Gefühl – für echte Vorteile sind aber Gesichtsöle oder ölbasierte Seren unschlagbar.

2. Gesichtsöle

Der erste Schritt ist zu verstehen, was ein Öl von einer Creme unterscheidet. Kurz gesagt: Öle dringen tiefer in das Hautgewebe ein als Cremes und sorgen so für einen intensiveren Feuchtigkeitseffekt. Wird ein Öl vom Hautgewebe aufgenommen, füllt es die Zwischenräume zwischen den Epidermiszellen, wodurch die Haut sichtbar glatter aussieht und du einen sofortigen Verjüngungseffekt bekommst.

Aber das wissen die wenigsten: Gesichtsöle sind ein wahres Kraftpaket, reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind wie ein Superfood, das du deiner „Haut-Diät“ nach und nach hinzufügen solltest: nicht zu wenig, nicht zu viel. Und es sollten die richtigen Öle für deinen Hauttyp sein (mehr dazu weiter unten).

3. So beginnst du mit Gesichtsöl

3.1. Kauf dein Öl nicht bei konventionellen Marken

Es gibt im Grunde zwei Arten von Gesichtsölen: natürliche und synthetische. Natürliche Öle stammen aus Pflanzen, wie Kokos- oder Olivenöl. Synthetische werden durch Mischen verschiedener Chemikalien hergestellt, um etwas zu schaffen, das natürlichen Ölen ähnelt. Konventionelle Marken ersetzen natürliche Öle oft durch sogenannte Mineralöle (synthetisch) oder verwenden billige natürliche Öle, die möglicherweise nicht die gewünschten Vorteile bieten.

3.2. Wähle ein Öl mit niedrigem Ölsäuregehalt, um Unreinheiten zu vermeiden

Wenn deine Haut fettig oder zu Akne neigend ist, solltest du beim Gesichtsöl (oder der Ölmischung) vorsichtig sein. Öle mit hohem Anteil an einfach ungesättigtem Omega-9 (auch Ölsäure genannt), wie Oliven- oder Kokosöl, können Poren eher verstopfen. Wenn das dein Thema ist, wähle Öle mit höherem Linolsäuregehalt wie Hanf- oder Traubenkernöl.

3.3. Führe Öle nach und nach ein

Beginne idealerweise langsam mit Ölen. Starte mit 1–2 Tropfen vor dem Schlafengehen. Du kannst sie entweder deiner Nachtcreme hinzufügen (und dabei ruhig auch die Menge an Creme reduzieren) oder das Öl in den Händen verreiben und dann auf leicht feuchte, gereinigte Haut auftragen. Beobachte danach, wie es deiner Haut geht, und reduziere oder erhöhe die Tropfenzahl je nach den Bedürfnissen deiner Haut.

3.4. Eine Liste verschiedener Öle, die du in Betracht ziehen kannst

- Jojobaöl. Es wird von der Haut leicht aufgenommen und hat eine ähnliche Struktur wie der hauteigene Talg. Ideal für alle Hauttypen und außerdem ein tolles Produkt bei Hautbildern wie Psoriasis und Ekzemen.

- Mandelöl. Ideal für empfindliche, gereizte und trockene Haut. Es beugt Feuchtigkeitsverlust vor und lindert Entzündungen.

- Hagebuttenöl. Enthält Vitamin A, C und K, Bioflavonoide und Carotinoide. Toll bei entzündlichen Hautbildern wie Akne und Rosazea.

- Traubenkernöl. Reich an Omega-6 und hilft, die Haut zu straffen, zu tonisieren und zu pflegen. Ein guter Ersatz für Nussöl, wenn du gegen Nüsse allergisch bist. Dank seiner zusammenziehenden Eigenschaften ist es perfekt für zu Akne neigende und fettige Haut.

- Arganöl. Vollgepackt mit Fettsäuren, Sterolen und Antioxidantien. Toll bei Narben, Dehnungsstreifen und sonnengeschädigter Haut. Auch ein ideales Pflegeöl für strapaziertes Haar.

Fazit

Die Vorteile von Ölen für die Haut sind zahlreich und lassen sich bei trockener, fettiger, reifer und sogar zu Akne neigender Haut nutzen. Welches solltest du also kaufen? Das ist eine persönliche Entscheidung – aber wenn du mehr Unterstützung brauchst, schreib uns einfach eine Nachricht an info@nuvola.eco, und wir helfen dir, das richtige Gesichtsöl auszuwählen.

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1 Kommentar

Which oil is best for wrinkles and crep r y skin
Coconut oil olive oil argan oil or rosehip.?

If I use an oil on face and skin do I need a moisturizer too?

Debbie chambers,

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